Ungesund durchs Leben fahren

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02. Januar 2020

Jeder weiß, dass ein positiver Blick auf den Sinn des Lebens, eine gesundheitliche Auswirkung auf das eigene Wohlbefinden hat. Sehe ich in der Anwesenheit auf diesem Planeten einen Sinn und bin ich zudem der Meinung, eine Aufgabe zu erfüllen, so wirkt sich das positiv auf das persönliche Wohlbefinden aus. Dabei stellt sich mir die Frage, ob Menschen, die von der Agentur für Arbeit dazu genötigt wurden, zum Berufskraftfahrer umzuschulen (obwohl sie lieber etwas ganz Anderes machen würden), das auch so sehen. Vermutlich nicht, wenn man miterleben darf, unter welcher Antriebs- und Leidenschaftslosigkeit diese Kollegen im Beruf leiden.

Da möchte man doch gern helfen und dem Kollegen sagen:

Mensch Kollege, ich verstehe ja, dass du kein Bock zur Ladungssicherung hast und dich Regeln im Straßenverkehr zur Weißglut bringen, aber denk doch bitte auch mal an dein persönliches Wohlbefinden.

Denn wie gesagt, wenn man keinen Sinn in dem sieht, was man da macht, dann geht es einem nicht gut damit. Und wäre es dann nicht besser, etwas zu tun, was einen gewissen Sinn hat und einem das Gefühl gibt, eine Aufgabe im (Berufs) Leben zu haben?

Ich meine, ich frag ja nur. Denn wer will schon, dass seine Kollegen ungesund durchs Leben fahren? Also ich nicht.

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