Lkw Fahrer und Alkohol

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14. Dezember 2018

Polizeidirektor Dieter Schäfer vom Polizeikommisiariat Walldorf (Baden Würtemberg):

„Nach nunmehr drei Großkontrollen wissen wir, dass bis zu zehn Prozent der meist osteuropäischen Lkw Fahrer ein Alkoholproblem haben. Richtig beängstigend werden die Gefahrdimensionen, wenn wir das Problem auf die tägliche Durchfahrtsmenge von 20.000 Lkw am Walldorfer Kreuz ummünzen. Denn geschätzt 70 Prozent dieser Fahrer sind Osteuropäer.“

Ok, dann rechnen wir mal. 70 Prozent von 20.000 sind 14.000. Das heißt, 14.000 meist osteuropäische Lkw Fahrer passieren pro Tag das Walldorfer Kreuz. Davon haben laut Herrn Dieter Schäfers Aussage, bis zu 10 Prozent ein Alkoholproblem. Das wiederum heißt, dass das Walldorfer Kreuz pro Tag von bis zu 1400 meist osteuropäischen alkoholisierten Lkw Fahrern frequentiert wird.

Und da Deutschlands Autobahnen nicht nur aus einem Autobahnkreuz bestehen, sondern aus sehr vielen, kann man sich ja vorstellen, was generell so auf unseren Autobahnen an alkoholisierten Lkw Fahrern unterwegs ist. Und dabei habe ich die allein deutschen alkoholisierten Lkw Fahrer noch nicht einmal mit eingerechnet.

Wenn man sich überlegt, welche Gefahr täglich auf unseren Straßen unterwegs ist, wäre es da nicht an der Zeit über ein weiteren Assistenten im Fahrerhaus nachzudenken? Nennen wir ihn doch einfach Pustomat oder ich weiß nicht was. Auf jeden Fall pustet der Lkw Fahrer vor Fahrtantritt in diesen Assistenten hinein und wenn der Wert Null Kommo Null Promille beträgt, so kann der Lkw Fahrer den Motor starten und losfahren.

Wie dann allerdings das Problem der dadurch weniger durchgeführten Lkw Transporte gelöst wird, das weiß ich auch nicht. Einfach wird es auf jeden Fall nicht. Uns fehlen in Deutschland ja jetzt schon fast 50.000 Lkw Fahrer.

Quelle:
https://www.eurotransport.de/artikel/praeventive-alkoholkontrollen-volle-treffer-10583008.html

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