Der zwölfte Tag auf Madeira

Lesezeit 2 Minuten

05.10.2018

Nach dem Frühstück haben wir es heute sehr ruhig angehen lassen. Durch unsere bisherigen Wanderleistungen, hatten wir uns heute sehr viel Zeit, sehr viel Sonne und ein schönes Plätzchen am und im Wasser verdient. Dafür kam für uns auf Madeira nur ein Ort in Frage. Seixal.

Naturschwimmbecken Seixal

Diese Badebucht in Seixal bietet alles, was das Urlaubsherz begehrt. Auf der einen Seite eine wunderschöne, wenn nicht gar die schönste Badebucht von ganz Madeira und auf der (wenn man davor steht) linken Seite, ein Naturschwimmbecken.

Naturschwimmbecken Seixal

Wir haben uns den Badetag etwas aufgeteilt. Zuerst badeten wir im Naturschwimmbecken und nutzen dort auch den wenig vorhandenen Schatten dieser Bucht, um uns vor der doch teils sehr heiß brennenden Sonne zu schützen.

Beim so rumliegen beobachtete ich Neuankömmlinge. Ich meine damit Urlauber, die entweder relativ neu auf Madeira angekommen oder aber auch schon länger hier sind, diese Badebucht aber gerade erst entdeckt haben. Es ist das freudige Erstaunen in ihren Gesichtern, welch wunderschöne Natur sich ihren Augen bietet. Dabei sehe ich auch irgendwie uns, als wir diese Bucht zum ersten Mal gesehen haben. Wir müssen wohl genauso geguckt haben. Und selbstverständlich wird hier sofort die Kamera gezückt.

Badebucht von Seixal

Etwas später gingen wir rüber zur Badebucht und versuchten die herein brechenden Wellen zu bezwingen. Ganz ehrlich? Es bringt nichts, am besten man taucht hindurch. Man sollte einfach akzeptieren, dass die Natur stärker ist als der Mensch. Wir legten uns danach auf den metallic-grau-schwarzen Sandstrand. Wir hörten dabei den Wellen zu und ließen uns die Strahlen der Sonne auf unsere Seelen scheinen. Wenn man so überlegt, dass wir heute an einem Oktober Tag, bei ca. 28 Grad in der Sonne lagen, dann ist das schon ein ziemlich geiles Gefühl.

Irgendwann abends verschwand die Sonne hinter den hohen Bergen und die Badebucht lag im Schatten. Das war für uns das Zeichen nach Hause in unser Ferienhaus zu fahren. Erholt und sehr entspannt nahmen wir auf einer unserer drei Terrassen Platz und genossen bei Wasser und lecker Wein unser Abendessen. Mal schauen, was der dreizehnte Tag auf Madeira bringt.

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