Der fünfte Tag auf Madeira

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28.09.2018

Natürlich hätten wir heute bei Herbst, Sonne und Sonnenschein wieder nach Seixal, zur angeblich schönsten Badebucht Madeiras fahren können. Aber warum, wenn diese wunderschöne Insel auf ca. 20 Kilometer Breite und ca. 50 Kilometer Länge, doch so viel mehr zu bieten hat. Einen mit aus Marokko importierten und künstlich angelegten Sandstrand im östlichen Teil der Insel zum Beispiel. Wir also nach unserem gemeinsamen Frühstück mit unserem Mietwagen ab nach Praia de Machico.

Der Badestrand ist sehr sauber und fühlt sich an den Füßen auch sehr gut an. Jedoch war die Lage nicht ganz so unser Ding. Hinzu kam, dass dieser Badestrand komplett auf Tourismus ausgelegt ist. Wir mögen dagegen eher das Ursprüngliche, Natürliche. Egal, nun waren wir hier. Jetzt hieß es erst einmal sich zwei Sonnenschirme auszuleihen, denn die Sonne brannte schon sehr heftig auf der Haut. Diese Sonnenschirme machen aber nicht wirklich Sinn, wenn über diesen Badestrand ständig eine frische Briese Wind weht. Zum Einen nicht für den Badestrandbesucher und zum Anderen nicht für den madeiranischen Sonnenschirmverleiher. Denn wenn der Wind den Sonnenschirm ungünstig erwischt, fliegt dieser einmal quer über den Sandstrand und rechts hinter den künstlich angelegten Wall aus Steinbrocken in den Atlantik. Keine Ahnung, wie oft der madeiranische Sonnenschirmverleiher dieses Badestrandes schon über den Steinwall ins Wasser springen musste, um sein Eigentum zu retten, so richtig wirtschaftlich finde ich seinen Businessplan aber nicht. Ich persönlich würde mir so einen beruflichen Stress nicht antun. Unsere Sonnenschirme hatte ich, nachdem uns einer davon wegflog, fest im Badesand verankert. Nun konnten wir endlich baden.

Nicht unerwähnt möchte ich den nahegelegenen Flughafen lassen. So ein startender Jumbo Jet kommt richtig gut, wenn man so dösend am Badestrand liegt. Nein wirklich, dieser Anblick ist richtig toll. Naja und der Lärm, … man braucht ja einfach nicht hinzuhören. Nachdem wir mit baden und rumliegen fertig waren, wollten wir einem Tipp nachgehen, welcher mir auf meinem Instagram Kanal gegeben wurde. Eine kleine Bar in Paul do Mar, am genau anderen Ende der Insel, welche wir gestern Abend schon besuchen wollten.

Bar Maktub – Paul do Mar

In dieser Bar wollten wir zu Abend essen. Dort sollte es jeweils ein Fleischgericht und ein Fischgericht, leckere Cocktails und einen super schönen Sonnenuntergang in den Atlantik geben. Es gab leider kein Essen, dafür aber Cocktails und einen schaurig schönen Sonnenuntergang.

Wir entschieden uns in unserem Ferienhaus Abend zu essen. Für den Heimweg wählten wir eine Route über den westlichen Bergpass. Meiner Frau gingen die ewigen Tunneldurchfahrten nämlich mittlerweile gehörig auf die Nerven.

Man sieht gar nichts von der schönen Insel.

Und recht hat sie. Auf selbigem wollten wir, wo es unserer Meinung nach schön und interessant war, noch ein paar Mal anhalten und die Dinge welche wir sehen, auf uns wirken lassen.

Über den Wolken
Mystischer Wald
Gespenstischer Wald
Wir kehrten glücklich, entspannt und zufrieden in unser Ferienhaus zurück. Wir setzten uns auf eine unserer drei Terrassen, aßen bei lecker Wasser und Bier unser Abendessen und haben den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Mal schauen, was der sechste Tag auf Madeira bring.

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