Der vierte Tag auf Madeira

Lesezeit 2 Minuten

27.09.2018

Nach dem Aufstehen und dem anschließenden Duschen, bin ich mit unserem Mietwagen (Peugeot 208) den Berg hinunter zum Atlantik zum Bäcker gefahren. Ein typisch portugiesischer Bäcker bei dem es Brötchen gibt, die so groß sind wie deutsche Brote. Und die Preise sind auch ok. Für 2 Brotbrötchen habe ich 80 Cent bezahlt. Nach dem Einkauf habe ich noch schnell den Blick der ankommenden Wellen genossen, welche direkt bis zur Küstenstraße heranreichen.

Nachdem wir gefrühstückt hatten, gab es für uns kein Halten mehr. Die Wetter App hatte nämlich für die kommenden 2 Tage Sonne pur und 27 Grad Außentemperatur angesagt. Also ab zum Strand und zwar zum schönsten dieser Insel. Dafür mussten wir wieder durch zahlreiche Tunnel fahren.

Mir persönlich bereitet das Auto fahren auf der Insel eine große Freude. Die Straßen sind auf den Hauptstrecken sehr gut ausgebaut und die Gegend ist einfach nur der Wahnsinn. Egal wo wir bis jetzt lang gefahren sind. Einfach toll.

Zum Baden haben wir uns Seixal ausgesucht. Hier gibt es nicht nur die schönste Badebucht Madeiras, sondern zusätzlich auch noch ein Naturschwimmbecken.

Dieses Naturschwimmbecken wird von Atlantikwasser gefüllt und durch Felssteine rund herum geschütz. Ab und zu, wenn der Atlantik etwas schlechte Laune hat, dann kann es schon mal vorkommen, dass große Wellen in das Becken hineinbrechen. Es sieht zwar spektakulär aus, ist aber für den sich im Naturbecken befindlichen Badegast ungefährlich. Hier haben wir die eine Hälfte des Tages verbracht und die zweite Hälfte am seitlich gegenüber liegenden Strand. Hier treffen auch ordentlich Wellen herein. Der größte Badespaß besteht an diesem Strand darin, in diese Wellen hineinzutauchen oder gegen sie anzukämpfen. Man muss dabei nur aufpassen, dass man nicht die Orientierung verliert, wenn einen die Welle erfasst hat und durch das Wasser schleudert.

Als ich so im Wasser stand und mir gerade die Ausläufer einer Welle entgegen kamen, tauchte plötzlich eine deutsche Frau mit folgenden Worten neben mir auf:

Oh Gott, wo bin ich?

Ich:

Madeira. Warum?

Vielleicht hätte ich eher Cót d’Azur oder so sagen sollen. Die Frau wäre bestimmt noch mehr durch gewesen, als sie es eh schon durch das Mitreißen der Welle war.

Eigentlich wollten wir nach dem Baden zur Südseite der Insel nach Paul do Mar in die Bar Maktub fahren, um den Sonnenuntergang in den Atlantik zu genießen. Nur leider hatte diese Bar laut Google heute ihren Ruhetag. Nun gut, muss auch mal sein. Fahren wir halt morgen Abend dahin.

So verbrachten wir unseren gemeinsamen Abend wieder auf einer unserer drei Terrassen des Ferienhauses und genossen unser selbstgemachtes Abendbrot bei lecker Wein und guter Laune. Mal schauen, was der fünfte Tag auf Madeira bringt.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.