Der erste Tag auf Madeira

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24.09.2018

Von YouTube her wissen wir, dass ein Flugzeug zu landen auf Madeira eher etwas für erfahrene Flugkapitäne ist. Denn es ist gar nicht so einfach bei Sturmböen, welche mit hoher Geschwindigkeit über die Landebahn eines Flughafens fegen, ein voll besetztes Passagierflugzeug sicher zu landen. Deswegen hatte uns unser Flugkapitän kurz vor der Landung auch schon einmal freundlich und zuvorkommend wissen lassen, dass wir auf Grund von heftigen Sturmböen eventuell nicht in Funchal, sondern eher auf der Nachbarinsel von Madeira landen müssen. Mussten wir aber nicht. Mit einer heftigen Landung, etwas Verspätung und viel Beifall der anderen Flugpassagiere, haben wir es bis zum diesmal funktionierenden Koffertransportband, unbeschadet geschafft.

Nach ca. einer Stunde Wartezeit haben wir unseren Mietwagen abgeholt und sind dann zu unserem von Funchal 50 Kilometer entfernten Ferienhaus gefahren.

Unser Ferienhaus ist nicht nur wunderschön, sondern auch hervorragend gelegen, an einem Berghang mit Blick zum Nordatlantik.

Da wir Selbstversorger sind, haben wir im 15 Kilometer entfernten Supermarkt erst einmal eingekauft. Auf dem Display der Kassiererin standen zwar knapp 130 Euro, dennoch mussten wir nur 105 Euro bezahlen. Warum? Das haben wir uns auch gefragt, aber keine Ahnung. Wird wohl schon alles seine Richtigkeit gehabt haben – also gehen wir einfach mal von aus.

Nach dem Einkaufen sind wir zu unserem Ferienhaus zurück gefahren. Den Einkauf auspacken, im Kühlschrank verstauen und ab dafür. Danach sind wir zum berühmtesten Strand Madeiras gefahren. Einer der wenigen, denn Madeira soll nicht all zu viele davon zu bieten haben. Aber davon werden wir uns mit Sicherheit in den nächsten Tagen selbst noch ein Bild machen.

Seixal, …man muss es live gesehen und erlebt haben. Ein Traum. Ein Sandstrand in dunkel grau metallic. Da würden selbst die besten Autolackierer von Fiat ihre Farbeimer vor Neid wieder zurück in’s Regal stellen. Und erst die hohen Berge im Hintergrund…wahrlich, da hat sich Mutter Natur wirklich etwas einfallen lassen.

Zum Abschluss unseres ersten Tages auf Madeira, sitzen wir gemütlich auf einer von drei Terrassen unseres Ferienhauses und lassen den lieben Gott einen guten Mann sein. Selbst gekochtes Essen und ein leckerer Wein runden das Rundumwohlfühlpaket ab. Mal schauen, was der zweite Tag auf Madeira bringt.

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