Gemüsesuppe aus dem Automaten

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Heute früh habe ich zufällig einen mir aus dem Netzwerk Facebook bekannten „Berufskollegen“ real kennen lernen dürfen. Es ist wahrlich erstaunlich, was ein soziales Netzwerk aus einem Menschen alles an Mut heraus holen kann.

Hatte dieser „Berufskollege“ hinter der Tastatur seines mobilen Endgerätes noch einen Mut, ähnlich eines Bandidos in einer Hells Angels Hochburg, bzw. das großmäulige Organ eines kroatischen Gebrauchtwagenhändlers, so löste sich doch alles im Angesicht zu Angesicht in Wohlgefallen und demütige Freundlichkeit auf. Keine Beleidigung meiner Person gegenüber oder keine substanslose Kritik gegenüber dessen, was ich auf Facebook auf diversen Seiten bisher so postete oder kommentierte.

Angesprochen auf seine digitalen Entgleisungen, kam von meinem „Berufskollegen“ nur ein leises: „Das war nicht so gemeint. Ich hatte einen schlechten Tag und überhaupt, meine Buxe saß irgendwie nicht richtig….“

Erstaunlich, wirklich. Schade nur, dass der Mut, welcher bei einigen Menschen durch Facebook hervor gerufen wird, sich nicht auf das reale Leben übertragen lässt. Mein Gott, man stelle sich das mal vor oder vielleicht besser nicht. Denn eigentlich war der „Berufskollege“ im realen Leben ganz nett und das wiederum fand ich ziemlich gut. Seine Einladung auf einen Becher Gemüsesuppe aus dem Automaten habe ich allerdings freundlich abgelehnt. Ich stehe nicht so auf Gemüsesuppe 😉

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