So gut wie fast fertig

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31.12.2016

Auf die Plätze fertig Leberwurst. Nur noch ein paar Stunden und dann ist das Jahr 2016 endlich so gut wie fast fertig. Oder wie die Presse und viele meiner Mitmenschen es nennen, ist das scheiss Jahr 2016 endlich vorbei.

Aber warum eigentlich scheiss Jahr?

Weil 2016 so viele Promis das Zeitliche gesegnet haben? Wohl kaum. Denn daran zu messen ob ein Jahr gut oder schlecht war, wäre dann wohl doch geistig etwas eindimensional. Es sei denn, dass der eigene Lebensinhalt darin besteht, sich von prominenten Menschen und deren Tun oder reinem Vorhandensein abhängig zu machen. Ich will damit nicht zum Ausdruck bringen, dass man nicht betroffen sein kann, wenn Schauspieler, Sänger oder Künstler von uns gehen. Aber wie das manche Leute so bei Facebook zum Beispiel von der Schaukel gehauen hat, das war schon reichlich interessant.

2016 haben uns aber nicht nur prominente Leute verlassen müssen oder dürfen, sondern auch ganz normale Menschen wie du und ich. Ich sage nur Terror und Verkehrsunfälle. Ja, so schlimm das Ganze auch ist, aber das hat auch alles Ursachen. Nichts passiert auf der Welt, ohne dass es dafür nicht auch Gründe geben würde. Nur spielen bei vielen Menschen diese Gründe keine Rolle. Sie wollen halt einfach nicht zu der Erkenntnis gelangen, in gewisser Weise auch einen kleinen Teil selbst zu bestimmten unangenehmen Dingen in der Welt mit beigetragen zu haben. Es ist wie bei Pinocchio. Er erkannte auch zu spät, dass er aus Holz war, als er nach der Selbstbefriedigung in Flammen aufging. So ist das im Leben. Es müssen leider immer erst sehr schlimme Dinge passieren, bis darüber nachgedacht wird, ob der eingeschlagene Weg tatsächlich der Richtige ist.

Um hier aber nicht den Eindruck zu erwecken, das Jahr 2016 sei auch meiner Meinung nach ein scheiss Jahr gewesen, so sei in diesem Zusammenhang mal das 11 Meter Schießen gegen Italien bei der Fußball EM in Frankreich erwähnt. Mein Gott, was wurden da die Fußballfans an ihre Leidensfähigkeiten herangeführt. Dramatik, Spannung und Herzstillstand pur. Menschenskind, Fußballherz was willst du mehr?

Für mich persönlich war 2016 mal ganz unabhängig von Politik, Zeitgeist und Social Media ein gutes Jahr. Ich bin immer noch gesund sowie mit dem für mich besten Menschen der Welt zusammen und habe zudem nach langer Zeit einen guten Freund wiedersehen dürfen. Des Weiteren kann ich immer noch meinen Lieblingsbeschäftigungen nachgehen und wenn alles klappt, im Jahr 2017 als Autor für ein Truck Magazin in Erscheinung treten.

Somit schließe ich mit diesem Artikel das Bloggerjahr 2016 und freue mich auf ein in jeder Hinsicht spannendes, ereignisreiches, vor allem aber hoffentlich friedliches und mit weniger unfreiwillig abtretenden Menschen gesegnetes Jahr 2017.

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