Wer Wind sät wird Sturm ernten 

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21.12.2016

Ein kleines Statement zum Terrorakt vom 20.12.2016 mit einem LKW auf dem Berliner Weihnachtsmarkt Breitscheidplatz mit mehreren Toten und vielen Verletzten.

Amerikanische Drohnen fliegen von Ramstein in der Pfalz (BRD) nach Afghanistan, Pakistan, Lybien, Syrien, Irak und ich weiß nicht wo noch überall hin und töten dort Menschen, löschen sogar ganze Familien aus. Alles einfach so, ohne rechtmäßige Verurteilung der dort lebenden Menschen. Einfach weil man glaubt im Rahmen der Terrorismusbekämpfung sich alles erlauben zu können. Ganz zu schweigen von den Recourcenkriegen und Regimechanges in diesen Ländern. Hunderttausende von Menschen durften in diesen Ländern für die ach so hochgelobte Freiheit des Westens ihr Leben lassen.

Aber wen interessiert das hier wenn dort durch die Hand des Westens (NATO) Menschen umgebracht werden? Wo ist da die Anteilnahme? Wo ist da das ganze Mitgefühl? Und wieso ist das überhaupt so wichtig? Es ist doch so weit weg und eigentlich ist es doch auch völlig egal. Hauptsache unser System läuft hier mit all seinen Annehmlichkeiten.

Aber was ist wenn einer der radikalisierten Menschen des ‚Orients‘ (wenn es tatsächlich einer dieser Menschen war) sich hinter das Steuer eines Lkw’s setzt und aus Rache oder was auch immer einen polnischen Fahrer Kollegen ermordet sowie anschließend mit Vollgas in einen Berliner Weihnachtsmarkt fährt und viele unschuldige Menschen tötet und verletzt. Ja dann, dann blutet einem das Herz ob der Anteilnahme seiner eigenen Mitmenschen, welche aber auf Deutschlands Autobahnen bei Stau noch nicht einmal für einen selbst eine Rettungsgasse übrig haben.

Aber so sind wir Deutschen (Achtung Pauschalität). Wir müssen doch auch mal ab und zu Gefühl, Anteilnahme und Nächstenliebe zeigen. Auch ich bin in Gedanken bei den Opfern von Berlin, aber auch bei all den anderen Opfern dieser Welt, welche durch religiösen Fanatismus, Krieg und Terrorismus ums Leben gekommen sind.

Abschließend möchte ich gern noch erwähnen, dass ich hoffe, dass durch diesen Terrorakt keine Lkw Länge Abstand in den Köpfen der Menschen entsteht, denn Lkw Fahrer sind nämlich per se keine bösen Menschen.

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