Auswahlverfahren

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30.01.2014

Es ist richtig nett hier bei diesem Kunden bei dem ich heute entladen darf. Allerdings darf ich hier nicht wie ein normaler Mensch auch, auf eine Toilette gehen welche diesen Namen auch verdient hat.

Auf Nachfrage bekomme ich nämlich drei Türen zu Gesicht, aber eben nicht zur Auswahl. Man könnte meinen es gebe nur zwei Geschlechter nach denen hier unterschieden werden kann, aber weit gefehlt.

Tür 1: Angestellte, Tür 2: Besucher und Tür 3: na? Lkw Fahrer, richtig.

Oha, allein das finde ich schon sehr kreativ, aber der Geruch der mir aus der „Lkw Fahrer Toilette“ entgegen kommt, übertrifft das noch bei weitem. Der Geruch ist schlimm. Aber schlimm ist da wohl nicht so ganz der richtige Ausdruck, eher sagen wir mal schmerzvoll und über den Zustand möchte ich mich gar nicht erst auslassen.

Hier bekomme ich das Gefühl, dass ich schon müssen darf aber eben nicht mit Ästhetik und Anstand. Dabei frage ich mich, bin ich noch ein Mensch oder eben doch nur ein Lkw Fahrer ohne Kultur und Anspruch?

Ich bin definitiv ein Mensch mit Kultur und Anspruch sowie ein Lkw Fahrer gepaart mit etwas Dreistigkeit. Denn ich bin nicht auf die für mich vorgesehene Fahrertoilette gegangen, nein ich habe selbstverständlich die Angestelltentoilette benutzt.

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