Meine Antwort auf die Fragestellung

Lesezeit 1 Minute

17.06.2013

Arbeitgeber bei einer Gehaltsverhandlung:

„Was brauchen Sie denn zum Leben?“

Seit ich den LKW Führerschein besitze, fahre ich unfallfrei. Ich habe keine Punkte in Flensburg. Ich kontrolliere die Frachtpapiere auf Vollständig- und Richtigkeit. Erstelle mit allen notwendigen Daten nationale und internationale Frachtbriefe selbstständig. Prüfe die Ladung auf Gewicht, Vollzähligkeit und Unversehrtheit. Sichere die Ladung vorschriftsmäßig. Ich bin verantwortlich für die technische Kontrolle und die Sicherheitskontrolle des Fahrzeuges. Ich behebe auf Fahrten bei Bedarf kleinere Mängel am Fahrzeug selbstständig. Ich führe das Fahrtenbuch, halte vorgegebene Arbeits-, Lenk- und Ruhezeiten ein, erledige alle Zollformalitäten bei Grenzübertritten, reinige und warte das Fahrzeug, beispielsweise die Licht- und Bremsanlagen sowie die Anhängerkupplung. Ich bilde mich regelmäßig weiter. Ich trete gepflegt auf und bin sehr gut mit der deutschen Sprache in Wort und Schrift vertraut. Ich habe eine loyale Einstellung gegenüber dem Arbeitgeber. Ich lege längere Strecken in Eigenverantwortung zurück, verzichte somit auch auf einen Großteil meines Privatlebens.

Und jetzt möchte ich Ihnen gern eine Gegenfrage stellen:

„Ginge es mir nur darum zu überleben, dann hätte ich mich bei der Lebenshilfe beworben. Von daher, was ist Ihnen meine Arbeitsleistung eigentlich wert? „

2 Gedanken zu “Meine Antwort auf die Fragestellung

  1. Nun, das könnte einen interessante Diskussion mit einem möglichen AG werden. Ich fürchte nur das die weder Lust noch genügend Intelligenz besitzen für so eine Diskussion.

  2. Wahres Wort, aber in der Branche sind auf gesundem Menschenverstand basierende Fakten nicht so ausschlaggebend, wie die egoistischen Einzelbedürfnisse bestimmter Individuen in den oberen Etagen.

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