Pünktlich zu spät zum Termin

Lesezeit 1 Minute

11.03.2013

Ich treffe pünktlich beim Kunden zum avisierten Zeitfenster-Termin ein. Zum Anmelden betrete ich das Ersterfassungsgebäude und sehe ca. 21 Kollegen wartend verteilt an 3 offenen von 9 möglichen Schaltern. Beim Durchzählen bemerke ich, dass sich der “Truckermob” in genau 21 : 3 gleich 7 an den jeweils offenen Schaltern verteilt hat. Die Suche nach dem Schalter mit dem größten Zeiteinsparpotential entfällt somit und ich stelle mich einfach hinten an.

Die Minuten verrinnen, eine nach der anderen. In meiner Reihe sind nach ca 17 Minuten 3 LKW-Fahrer abgefertigt worden. Jetzt wird vom Angestellten ein Schild mit der Aufschrift: „Hier zur Zeit keine Bearbeitung“ auf den Tresen gestellt. Ich und die anderen noch nicht abgefertigten Kollegen müssen uns jetzt den anderen 2 noch offenen Schaltern widmen und wieder neu hinten anstellen. Ich vernehme mehrere leicht fäkal angehauchte Bemerkungen seitens der Kollegen. Auch die ausländischen Kollegen haben hier die eine oder andere Bemerkung fallen lassen, nur konnte ich hier die Inhalte nicht so genau erfassen, da ich dem Slawischen nicht so mächtig bin.

Diese Sprachbarriere ist auch einer der Gründe warum es nicht so schnell wie von mir erhofft, voran geht. Mittlerweile sind 36 Minuten vergangen. Als ich endlich dran bin sind es 46 Minuten.

Ich:

“Hallo, ich möchte mich gern anmelden zum Entladen.”

Er:

“Du bist zu spät, ist immer wieder dasselbe mit eurer Spedition.”

Ich:

„Also, ich meine, ich hab, musste doch, also … Hallo!“

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